Kulturdenkmal 6. Die drei Steine
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"Seit 1864 liegen 'Die drei Steine', nach einer Sage auch 'Sickingens Würfel' genannt, dicht an der Kaiserstraße. Sie sind Überreste eines römischen Grabdenkmals, das sich ursprünglich in dem Acker unweit dieser Stelle befand. Im Jahre 1902 läßt die Stadtverwaltung die Steine zum Marktplatz bringen, um sie vor weiteren Beschädigungen durch Fuhrwerke zu schützen." [1]

"1904 Unter der Kaiserstraße (Flurbezeichnung: 'bei den drei Steinen') werden Überreste alter Grabmäler festgestellt." [2]

Die lateinische Inschrift wurde wie folgt in's deutsche übersetzt: "Dem Titus B___ , dem tapferen Hauptmann der vierten Kompanie, widmen dieses Denkmal die Soldaten der vierten sogenannten mainzischen Legion nach seinem Ableben in dem Winterlager mit willigem Herzen."[3]
"so habe ich gefunden, daß ums Jahr 69 nach Christus, zur Zeit der Erhebung des Feldherrn Galba zur römischen Kaiserwürde, die Besatzung von Mainz aus der vierten und achtzehnten Legion bestand, wovon folglich eine Abteilung der vierten in unserer Gegend lag."[3]

Im Intelligenzblatt der Pfalz von 1821 ist eine lithographische Abbildung der Inschrift.

zur Sage: Sickingens Würfel von Alexander Schöppner
Letzte Änderung am 11.08.2017