Kulturdenkmal 5. Die "Villa Benzino"
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"In der Geschichte von Landstuhl spielten verschiedene Familien eine bedeutsame Rolle, hierzu gehört auch die Familie Benzino."
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"Die Villa Benzino wurde von 1841 bis 1843 im Neorenaissancestil durch Joseph Benzino erbaut. Von den Fenstern der Ostfassade sah man auf das alte Rathaus und dahinter auf die Ruine der Burg Nanstein. Die Landstuhler nannten damals das Haus schon "Schlösschen", da die Erinnerung an das Stadtschloss der Grafen von Sickingen (abgerissen um 1830) noch frisch war."
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"Die Hauptfassade ist nach Osten gelegen und hat 5 Fensterachsen. Die Fenster sind von Keller bis Dach übereinander angeordnet. Wir haben überall eine klare Aufteilung, wobei die mittlere Achse zur Straße hin durch einen Balkon im Obergeschoss leicht betont wird. Als weiteres Zierelement trennt ein Geschoßband unteres und oberes Geschoß. Das obere Geschoß wird noch zusätzlich durch ein Mezzaningeschoß aufgewertet. Ein Mezzanin hat nicht die volle Geschoßhöhe, die Fenster sind niedriger angebracht. An der Nordseite haben wir den Hauseingang."
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"Hinter dem Hauseingang befindet sich eine großzügige Treppe, die vom Erd- bis zum Dachgeschoß reicht. Es gibt eine offene, klare Grundrissgestaltung mit hohen Räumen, ganz dem anspruchsvollen Wohnbedürfnis der damaligen Zeit entsprechend. Im Erdgeschoß sind die Räume durch Flügeltüren miteinander verbunden. Man konnte, wie man es von Schlössern kennt, von einem Raum in den anderen gelangen. Dienstboten benutzten natürlich andere Wege."
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"Der Gesamtbau ist ca. 21 Meter lang und 12,5 m breit. Im ersten und zweiten Stock ergibt sich somit eine Wohnfläche von ungefähr 525 Quadratmetern. Nach ihrem Umzug nach München 1878 nutzte das Ehepaar Benzino die Landstuhler Villa nur noch als Sommerresidenz." [1]

"Die Stadt Landstuhl ehrt Joseph Benzino mit einer Gedenktafel an seiner 1841 erbauten Villa, genannt 'Schlößchen', Ludwigstraße 12". [2]

Die Landstuhler Benzino-Linie:
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von/from Stefan Pusinelli
Letzte Änderung am 11.08.2017